© Interaktive Arbeitshomepage der
Ayurveda- Onlinepraxis - Leitung: Andreas E. A. Caliebe
Letzte Aktualisierung: Montag, 20. Februar 2012 11:10:44
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© Auszug aus dem gleichnamigen Vortrag Autor: A. E. A. Caliebe Ayurveda- Arzt und Leiter ĀCĀRYA- Onlinepraxis in der Schweiz Alle Urheberrechte und Kopierrechte an dieser Ausarbeitung sind Eigentum des Autors. Letzte Änderung oder Ergänzung am Montag, 20. Februar 2012
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1.0 | Übersetzung des Begriffes Ayurveda: Das Wort »Ayurveda« stammt aus dem Sanskrit. Es bedeutet »Wissenschaft vom (langen und gesunden) Leben Ayus = Leben, Veda = Wissen
Sri Bhagavan Dhanvantari Nach alten vedischen Überlieferungen aus Indien führte er die Wissenschaft der Medizin in unserem Universum ein. * * * | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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2.0 | Was ist AYURVEDA - nicht?
* * * Wie gehen wir in unserer Ayurvedapraxis mit den traditionellen, ayurvedischen Inhalten und Möglichkeiten um?
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3.0 | Was kann «AYURVEDA» alles sein? 3.1 Unter "ayurvedischer Medizin" ist ein praktisches, lebensnahes und weitgehend auf pflanzlichen Mitteln basierendes Lebens- und Gesundheitssystem zu verstehen, mit dem das empirische Erfahrungswissen auf den ganzen Menschen bezogen eingesetzt werden kann. In der AYURVEDA gilt grundsätzlich: Nur bei einer klaren Bewusstwerdung der existenziellen Lebenslage und der Sozialfelder kann eine geänderte, vitale, neue Lebensqualität (inklusiv einer nachhaltigen Entgiftung des Organismus und des Geistes) möglich werden. In der Ayurveda werden deshalb auch keine "einzelnen Krankheiten" nach Krankheitsbildern behandelt, sondern grundsätzlich der gesamte Mensch mit seiner bisher durchlebten Vergangenheit und seinen aktuellen (und bereits durchlebten) Sozialfeldern. 3.2 Die weltweiten Erfolge der Ayurveda sind legendär. Das traditionelle AYURVEDA- System hat seit Jahrtausenden bis heute bewiesen, daß einer großen Anzahl von Zivilisationskrankheiten mit überzeugenden, minimal invasiven Therapieformen sogar präventivmedizinisch erfolgreich begegnet werden kann. 3.3 In der klassischen Ayurveda- Medizin wird dazu folgende, prophylaktische Lebensbasis vorgeschlagen:
Ein umsichtiger und erfahrener Ayurvedaarzt kann und darf nur seine zeitweise Begleitung und Unterstützung anbieten. Das Heilen und Gesundmachen von Aussen in Form von mehr oder weniger wirksamer Symptombekämpfung ist auch kein Ziel guter Ayurvedaärzte.
Anwender und Nutzer ayurvedischer Prinzipien können von einem Ayurvedaarzt auch nur über einen bestimmten Zeitraum frei und unabhängig begleitet werden. Darin liegt der Hauptunterschied gegenüber den Zielen der modernen Allopathie (Schulmedizin), die bei zahlreichen Therapien nur noch auf den Einsatz von Medizinmaschinen setzt und dabei DEN LEBENDIGEN MENSCHEN und seine spirituellen und kontemplativen Bedürfnisse ganz in den Hintergrund treten lässt. * * * | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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4.0 | In der seriösen Ayurveda- Medizin gibt es kein Profitdenken 4.1 Rein kommerziell ausgerichtete Ayurveda- Behandlungen wurden schon in alter Zeit standesgemäß abgelehnt und ausgeschlossen. Diese Standesregel ist bis heute gültig. Sie ist auch noch immer eine der bedeutendsten Pfeiler in der Ayurveda- Medizin. Ayurveda- Ärzte schicken deshalb auch keinen Patienten "mit ihrem Problem" ohne Untersuchung und Behandlungsvorschlag wieder weg, wenn Hilfesuchende keine Krankenversicherung (oder auch sonst kein Geld) haben. 4.2 In der Ayurveda ist die medizinische Versorgung nicht auf die Erzielung von Profiten und deshalb auch nicht auf profitable Behandlungen ausgerichtet. Das Ayurveda- System ist vielmehr zum grundsätzlichen Helfen und Regulieren da-, nicht zum ungenierten Geld verdienen und Kasse machen. Daß natürliche, auf Entwicklung und Nachhaltigkeit ausgerichtete Behandlungsformen immer ihre individuelle Zeit benötigen, erwähne ich hier ergänzend. "Gesundmachende Schnellschüsse", wie sie in der Schulmedizin sehr oft angepriesen und angestrebt werden, stehen der ayurvedisch- medizinischen Denkweise diametral entgegen. Wie aus ayurvedischen Überlieferungen und auch tibetischen und chinesischen Quellen heute bekannt ist, wurden bei Verletzungen auch schon früher bestimmte Operationen durchgeführt. In traditionellen, empirischen Krankheitsbeschreibungen kann man inzwischen in den Übersetzungen nachlesen, welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sich als gut und erfolgversprechend bewährt haben. Bei bestimmten, inneren Erkrankungen sind noch heute einige ayurvedische Anwendungen als schonender und wirksamer einzustufen, als es vergleichsweise moderne, schulmedizinische Therapieansätze gezeigt haben. Andererseits ist dabei aber leider auch richtig, dass es bis heute noch immer falsche Diagnosen-, unsinnige Behandlungsformen und Falschbehandlungen in allen Medizinsystemen und Richtungen gibt. Doch bis heute werden im allgemeinen, Ayurveda- Medizinsystem keine kostspieligen modernen Medizintechniken zur Amortisation eingesetzt wenn von vorne herein bereits feststeht, daß so etwas gar nicht erforderlich ist, und ein Geräteeinsatz nur für gute Patientenumsätze sorgt, die von den Krankenkassen bezahlt werden sollen. * * * | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5.0 | Was unterscheidet die «Ayurveda- Medizin» von der «Schulmedizin» (Allopathie)? 5.1 Bei der Beantwortung dieser Frage fällt zuerst einmal der Entstehungszeitraum des Ayurveda- Medizinsystems gegenüber dem Entwicklungsstand der ersten, ernst zu nehmenden Schulmedizin auf.
Fakt ist:
Eine breitbandige Entwicklung der ersten brauchbaren, schulmedizinischen Grundlagen begann zeitlich eigentlich erst mit der Verbesserung wissenschaftlicher Forschungsmethoden in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Den Differenzzeitraum zum ersten, ernst zu nehmenden Ayurveda- Medizinsystem darf man auf ungefähr auf ca. 5.000 Jahre (+/-) schätzen.
Empirisch gesehen hat das ayurvedische Medizinsystem der modernen Schulmedizin also ca. 5.000 Jahre voraus. Dieses gilt insbesondere auch für Erkenntnisse über die unbedingten, psychischen und physischen Vernetzungen bei den Krankheitssymptomen (Psychosomatik) mit der Bio-Elektronik des menschlichen Organismus (Seele-Körper-Geist-Netzwerk).
Wissenschaftlich gesehen wird in der materiebezogenen, heutigen, angeblich "so modernen", Lehrmeinung der Schulmedizin die Existenz einer eigenständigen, vom Körper völlig unabhängig existierenden Seelenenergie nachdrücklich abgelehnt. Diese Lehrmeinung scheint sich aber inzwischen mehr und mehr wandeln zu müssen, was auf einige, neue Erkenntnissen der Neuro(physio)logie, als auch neuste Erkenntnissen der Quantenphysik - fachübergreifend - zurückzuführen ist.
Es ist davon auszugehen, daß es in den nächsten 50-100 Jahren ein ganz neues, epochal anderes Verständnis über Pflanzen- Tiere- und Menschen geben wird, das insgesamt umwälzende Konsequenzen nach sich zieht. Die bisherigen, geistigen Entwicklungen und Wahrnehmungen des Menschen werden den neuen Erkenntnissen rigoros angepaßt werden müssen, wenn er in dieser Natur sinnvoll überleben will.
Einen ersten Einblick über das, was auf uns unweigerlich zukommen wird, können Sie sich bereits hier und heute verschaffen. Dazu müssen Sie sich aber ernsthaft Zeit dafür nehmen, um die Zusammenhänge auch zu erfassen und richtig zu verstehen. Für die Durchsicht im Schnelldurchlauf wurden die folgenden Videoclips nicht erstellt. Ich garantiere Ihnen, daß Sie zu einigen bewußtseinserweiternden, neuen Einsichten gelangen werden.
http://www.youtube.com/watch?v=Tv6_Gtxy46U&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=wBqo2tApyys&feature=related
Bewusstsein ohne Gehirn: Eine spektakuläre Nahtodes-Studie...
http://www.psychophysik.com/html/re050-nahtodesforschung-s1.html
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5.2 Erste zuverlässige, schriftliche Überlieferungen über das gebräuchliche Ayurveda- Medizinsystem sind vor über ca. 3.200 Jahren (von der heutigen Zeitrechnung rückwärts gerechnet) in den alten Schriften des Sanskrit zu finden. Ihre Entstehung wird auf den ungefähren Zeitraum von 1.200 v. Chr. geschätzt. Sie darf aber, - angesichts der früher üblichen Tradition der ausschließlichen mündlichen Überlieferung -, zeitlich sehr viel weiter vorher angenommen werden.
5.3 Die bisher ältesten bekannten, schriftlichen Aufzeichnungen (Agnivesha Tantra) sind etwa 3000 Jahre alt. Als Begründer des Ayurveda wird in einigen Schriften (wie dem Srimad Bhagavata Purana) auch die mythische Figur Dhanvantari (siehe Eingangsbild) angesehen. Ebenfalls wurden auch schon in alten tibetischen und chinesischen Schriften einige ähnliche Abhandlungen über einen hoch entwickelten, medizinischen Kenntnisstand gefunden, der auch Operationen (inkl. der dazu nötigen Operationsbestecke) am Menschen kannte
5.4 Daß es in Ostasien bereits in sehr früher Zeit eine Länder- und Kulturen übergreifende Medizintradition (empirisches Medizinsystem) gegeben haben muß, gilt als sehr wahrscheinlich. Auch Medizinhistoriker gehen davon aus, daß es vor rund 5000 Jahren schon ein entwickeltes, empirisches, medizinisches Ur- Wissen gab, das von Generation zu Generation weitgehend mündlich überliefert - und mit den Jahrtausenden empirisch ständig weiterentwickelt wurde. Ähnliches "Ayurvedadenken" findet man interessanterweise heute aber auch bei zahlreichen Indianerstämmen im Norden Amerikas. Doch wie ist so etwas aber möglich?
5.5 Vor schätzungsweise ca. 15.000 Jahren brachten (nahmen) auswandernde Ost- Asiaten bei ihrer Wanderung über die eisbedeckte Beringstraße nach Alaska logischerweise auch ihre damaligen gesamten Kultur- und Medizinkenntnisse mit. Darüber, ob es seinerzeit schon so etwas wie "ein empirisches Ur- Ayurvedawissen" gegeben hat, kann in diesem Zusammenhang jedoch nur spekuliert werden.
Quellenangabe: http://pressetext.ch/news/071123001/amerikanische-ureinwohner-kommen-aus-sibirien/
5.6 Ohne das notwendige Überlebenswissen in eisiger Kälte, einem entwickelten Zeltbau, kulturellen Gesängen-, Tänzen und Stammesriten sowie auch den zum Überleben benötigten Kenntnissen einer "Stammesmedizin" wäre diesen Menschen ein Überqueren der Beringstraße und ein Überleben auf dem neuen, unbekannten Festland kaum möglich gewesen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum bei bestimmten Indianerstämmen in Nordamerika schon immer umfangreiche, empirisch hochwertige Pflanzen- und Medizinkenntnisse (inkl. schamanischer Riten) bekannt waren, die interessanterweise auch Ähnlichkeiten zu den Medizinkenntnissen div. ethnischer Volksgruppen im sibirischen Osten der heutigen Sowjetunion aufwiesen.
5.7 Zum Beispiel ist die uralte Idee der indianischen Schwitzhütten und schamanischen Räucherrituale, in denen u. a. auf heißen Steinen getrocknete Pflanzen, Kräuter und div. Drogen gegen allerlei Krankheiten verwendet und eingesetzt werden-, auch heute noch bei einigen Nomadenstämmen der ostsibirischen Regionen gebräuchlich. Es ist deshalb auch nicht unwahrscheinlich oder ganz abwegig, daß sich solche kulturellen Gemeinsamkeiten aus einer zeitlich viel weiter zurückliegenden, gemeinsamen Kulturepoche authentisch erhalten und über Generationen überliefert haben.
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5.8 Der Ur- Kern der traditionellen Ayurveda- Medizinanschauung ist im Grunde sehr einfach und logisch. Es gibt in der Ayurveda- Medizinanschauung primär nämlich weder einzelne Krankheitsbilder, noch einzelne, nur auf einzelne Organe beschränkte Krankheiten. Alles wirkt mit allem vernetzt zusammen und ineinander. Demzufolge ist immer der gesamte Mensch als "krank" (im Sinne der Ayurveda aber ALS AUS SEINEM URSPRÜNGLICHEN GANZEN HERAUSGEFALLEN anzusehen, auch wenn es ihm gesundheitlich gerade noch einigermaßen gut geht.
Ich gebe Ihnen hier einmal ein praktisches, fiktives Analogbeispiel für die ayurvedische Art zu denken. Physische Disharmonien kann man auch so verstehen:
Können Sie sich vorstellen wie es möglich sein kann, daß man sich wegen seines Schlafmangels (bedingt z. B. durch ein viel zu spätes Abendessen), am Morgen deshalb in den Finger schneidet?
Ein Mensch, der sich zum Beispiel beim Zubereiten von Gemüse mit dem Messer aus Unachtsamkeit in den Finger geschnitten hat, muß - nach ayurvedischer Denkart - nicht nur seine Fingerwunde ordentlich und sauber versorgen und dann kurieren, sondern sollte zusätzlich auch dem Grund für seine kurze Unaufmerksamkeit weiter nachspüren, warum ihm das passiert ist. In der "modernen Schulmedizin" sind solche evtl. Kausakzusammenhänge unbedeutend. Dort zählt nur der Schnitt in den Finger und seine ordentliche, medizinische Versorgung.
Schuld an einem solchen "Fingerschnitt" könnte aber auch folgendes sein:
Der übertragene Kerngedanke dabei ist:
Im Universum passiert nichts ohne eine geistig- spirituelle Ursache bzw. vorangegangene Wirkung einer davor aktivierten Ursache u.s.w.. In der "psychosomatischen Forschung" weiß man über solche kausalen Zusammenhänge inzwischen einiges mehr, als früher.
Das bedeutet - auch im weiteren Sinne:
Alles Geschehen entsteht durch das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung, wobei das aktuelle Geschehen immer die Wirkung auf eine vorangegangene Ursache (oder auch ein Ursachennetz) ist.
Demzufolge ist jedes intelligent entwickelte Lebewesen ausnahmslos für das verantwortlich, was es während seines Lebens bewußt und unbewußt verursacht bzw. in Gang setzt, sofern es sein geistig gesteuertes Tun und Wirken dabei geistig auch zu erfassen und zu kontrollieren vermag.
AYURVEDISCHES DENKEN ist - analog - auf diese Weise mit allem ursächlichen verwoben und vernetzt.
Unverständlicherweise hat die moderne Schulmedizin mit dieser fundamentalen Denkweise und Erkenntnis noch immer ihre erheblichen Umgangs- und Akzeptanzschwierigkeiten, obgleich sie andererseits die anatomischen sowie stoffwechselbezogenen Zusammenhänge DES NETZWERKES MENSCH als Ganzes zu nutzen versucht. Wir kommen später hierauf noch einmal ausführlicher zu sprechen.
Im Gegensatz zum westlichen System der Allopathie bietet das Ayurvedasystem folgende, sehr anschauliche und logische Basisvoraussetzungen, die seit Jahrtausenden noch immer absolut logisch und damit heute auch wissenschaftlich relavant sind.
Bei genauer Analyse dieser schematischen Einzelpunkte fällt auf, daß alle diese Punkte in der Schulmedizin (Allopathie) bis heute noch immer nicht zu den erklärten Hauptzielen gehören. Und das sollte allen modernen Menschen unbedingt zu denken geben. Mit "Fünfminutendiagnosen" senkt auch der bestens ausgerüstete und modernste Pharma- Mediziner eine schon lange bestehenden, bisher jedoch unentdeckten Blutdruck. Und aus denselben Gründen gelingt es bis heute auch keinem noch so tüchtigen, ernsthaften Schulmediziner die Ursache von psychosomatisch verursachten Herz- Rhythmusstörungen alleine nur mit Medikamenten ursächlich zu beheben.
Differenzierung:
In der "Schulmedizin" versucht man PRIMÄR alle diagnostizierbaren Krankheitsymptome zum Verschwinden zu bringen. In der Ayurvedamedizin hingegen behandelt man zu diesem Zweck nicht alleine "nur" den gesamten Menschen, sondern auch gleichzeitig seinen gesamten Lebenskreis in seinem sozialen Umfeld. (Essen, Trinken, Schlafen, Arbeiten, Freizeit, Bewegung, Sport, spirituelles oder religiöses Leben, Verwandte, Nachbarn u.s.w.)
Erstaunlicherweise kann man dazu in den historischen Quellen über das Medizinwissen der Ayurveda einige übereinstimmende Parallelen zur überlieferten, traditionellen Indianermedizin finden, über die es seit dem 17. Jahrhundert gute schriftliche Dokumente und detaillierte Fall- Beschreibungen gibt.
Den ersten Ansätzen der Schulmedizin folgend war es auch völlig logisch, daß sich in der neuen Welt (hier gemeint USA) im 17. Jahrhundert die noch aus dem europäischen Mittelalter stammende, kommerzielle Elexier-, Heilessenzen- Medizin dort bis heute ebenfalls auf ein gewinnorientiertes, wie abenteuerliches Heilen ausgerichtet hat. Und das geschieht noch heute - oft auch sehr zum Nachteil der kranken Betroffenen.
Bei meinen Recherchen zu diesem Thema habe ich in einem bemerkenswerten Werk mit dem Titel: (siehe nächste Buchempfehlung) unter anderem aussagestarke Beschreibungen schulmedizinischer Erfahrungen und Anwendungsweisen im aufstrebenden Amerika gefunden, die ich Ihnen hiermit unbedingt zum Nachlesen empfehle, falls Sie sich gerade mit dem Themenkreis
»WIE DIE SCHULMEDIZIN PRINZIPIELL IMMER DACHTE UND NOCH IMMER DENKT«...
befassen. Möglicherweise gehören Sie auch noch zu den Zeitgenossen, denen die schulmedizinischen Errungenschaften des 20. und 21. Jahrhunderts - im Gegensatz zu traditionellen, in vieler Hinsicht erfolgreicheren Medizinsystemen - DAS ABSOLUTE "NON PLUS ULTRA" bedeuten. Sie dürfen das selbstverständlich gerne glauben, auch wenn sehr viele Fakten total dagegen sprechen.
Im anschließenden Zitat finden Sie möglicherweise ein paar Gründe, die heute noch immer ihre Gültigkeit haben und deren prinzipielle Aussage auch auf viele Teile der modernen Schulmedizin GANZ BESONDERS HEUTE erschreckend zutreffen.
Buchempfehlung:
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6.0 | Was in der Ayurveda- Medizin undenkbar ist: 6.1 Zweifellos steht an dieser Stelle außer Frage, daß die moderne Allopathie gegenüber früheren Jahrhunderten bis heute bahnbrechende Erkenntnisse erlangt hat und auch durch gerätetechnische Errungenschaften zahlreiche medizintechnische Fortschritte in vielerlei Hinsicht auf den Weg brachte. Diese Entwicklung begann aber erst ungefähr 4000 Jahre später, zeitlich also weit nach Entstehung des ersten, logischen und einfach praktikablen Ayurveda- Medizinsystems, das deshalb auch heute noch immer Gültigkeit hat, weil der Mensch sich seit tausenden von Jahren in seiner genetisch vorgegebenen, physischen und psychischen Struktur gar nicht grundsätzlich verändert hat. 6.2 Kennen Sie den uralten medizinischen Sinnspruch: "Wer heilt, hat recht"? Es gibt inzwischen aber noch weitere Sinnsprüche, die in dieser Hinsicht zu denken geben sollten. Z. B. den: "Wer heilt, braucht Geld". Oder "Zeige mir Deine Krankheit und ich sage Dir, was sie Dich IN DER SCHULMEDIZIN kosten wird!" Im Gegensatz zum schulmedizinischen Lehransatz spielen aus ayurvedischer Sicht bei jedem individuell unterschiedlichen Patienten immer viele, weitere Faktoren eine beeinflussende Rolle. Folgende Faktoren sind bei jeder "Erkrankung" zu berücksichtigen (alphabetische Aufstellung):
6.3 Wie daraus ersichtlich werden kann, ist der gesamte Fragen- und Antwortkatalog für eine zutreffende Diagnose und daran anschließende Behandlung insgesamt äußerst komplex und vielschichtig miteinander vernetzt und verwoben. Um das alles genauer analysieren zu können benötigt ein Ayurvedaarzt ebenfalls genügend Zeit und die aktive Mithilfe "seines Schützlings". 6.4 Stellen Sie sich mal folgendes vor: Sie werden als Patient bei einem akuten, medizinischen Handlungsbedarf einfach deshalb wieder unbehandelt nach Hause geschickt, weil Sie keine Krankenversicherung oder kein Geld für eine Behandlung haben bzw. in bar mitbringen können. Sie glauben, daß es das nicht gibt? Sie täuschen sich. Das gibt es - sogar im "medizinmodernen Europa". 6.5 Das alles passiert also nicht nur in div. Hospitälern der USA, Die „Mehrklassen- Profitmedizin“ hat bereits vielerorts praktisch Einzug gehalten, auch wenn das immer mit salbungsvollen Worten energisch bestritten wird. 6.6 Derartige Unterlassungen sind in der Ayurvedamedizin schlichtweg undenkbar und eines Ayurvedaarztes standesgemäß auch heute noch absolut unwürdig. Ebenso ist in der Ayurveda- Medizin das in der Allopathie bemühte Motto: "Profitinteressen na und?" nicht mit der geistigen Ausgangsbasis vereinbar. Solche Interessen und Entwicklungen wurden und werden von Ayurvedaärzten weltweit verurteilt und konsequent abgelehnt. Ayurvedaärzte behandeln insgesamt immer ganze Menschen und keine einzelnen Krankheiten (oder falsche Gesundheiten...) 6.7 Warum sich die moderne Allopathie mit ihren stellenweise total überteuerten Tabletten-, Apparate- und Operationsverfahren daran kaum ein Beispiel nehmen wird, liegt nicht zuletzt in der Tatsache begründet, daß sich in der westlichen Medizin das Prinzip einer PROFIT UM JEDEN PREIS- MENTALITÄT* etabliert hat und - wie es den Anschein hat - auch weiter IN DIESEM GEIST expandiert, wie - analog - ein Karzinom.
6.8 Dazu hier ein aktuelles Beispiele (18. März 2009)
6.9 Wenn Sie das alles jetzt für maßlos übertrieben halten, dann irren Sie sich schon wieder! Solche fragwürdigen und unseriösen Entwicklungen wurden bereits seit den 90-er Jahren aufgedeckt und bis heute sowohl in div. Studien, als jetzt auch in TV- Dokumentationen immer wieder belegt. Deshalb habe ich Ihnen das hier auch offen beschrieben. 6.10. Lobenswerterweise gibt es inzwischen - wenn auch erst vereinzelt - Umkehrtrends zu beobachten, bei denen ganzheitliche Betreuungsmodelle den ernsthaften Willen für eine neue Denkrichtung erkennen lassen. Dennoch bestätigen Einzelfälle die noch immer gängige Profit- Praxis nach dem Motto: "Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt's (verdient) es sich weiter ungeniert!"
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Nr. 1 Aktuelles Beispiel 2009
Anmerkung zu den Quellenangaben: Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Ausführungen waren alle hier aufgeführten Quellen im Internet offiziell einsehbar. Die Gewähr dafür, dass die ausgewiesenen Quellenangaben nach längerer Zeit auch noch frei und kostenlos zugänglich sind, kann von mir hier jedoch nicht übernommen werden. Ich bitte um Verständnis.
Ursprüngliche Quellenangabe (ZEITONLINE, am 4.9.2009 - 16:40 Uhr)
http://www.zeit.de/wirtschaft/2009-09/aerzte-bestechung
Ursprüngliche Quellenangabe (vom 17.09.2009) * * * Nr. 3. Aktuelles Beispiel 2009
Ursprüngliche Quellenangabe (am 21.09.2009)
http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/uniklinik_essen/090921.jhtml * * * | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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7.0 | Ziele (und Bezahlung) der ayurvedischen Diagnose- und Therapiearbeit: 7.1 Daß Ayurveda- Ärzte grundsätzlich immer gratis und kostenlos arbeiten und ausschließlich nur auf Spendenbasis (wie früher in Indien) honoriert werden, ist heute weltweit "ein modernes Märchen". In unserer "westlichen Industriegesellschaft" (welch ein unnatürlicher Begriff?) wäre das organisatorisch 1:1 auch gar nicht vernünftig umsetzbar. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Als praktikabel und vernünftig hat sich in unserem westlichen Kulturkreis die Regelung etabliert, daß jeder Ayurvedapatient ein zumutbares und seinen wirtschaftlichen Verhältnissen angepaßtes "Arzthonorar pro Behandlungseinheit" mit dem behandelnden Ayurvedaarzt frei vereinbaren kann. Es gibt also keine "festen Honorarsätze" nach einem Punkte- und Ziffernkatalog für Einzelleistungen, mit dem Krankenkassen, Hausärzte und Kliniken ihre Kosten abrechnen. Das liegt logischerweise auch daran, daß das ayurvedische Medizinsystem ausschließlich auf ganzheitlichen Betreuungs- und Therapieansätzen basiert. Es werden keine "kranken Einzelteile" mit einzelnen Maßnahmen oder Therapiebausteinen behandelt. In der Ayurveda- Medizin wird - bei allen gesundheitlichen Beeinträchtigungen - immer der Mensch als Gesamtheit - also mit...
zusammen behandelt. Eine traditionelle, pauschale Honorierung vereinfacht auf diese Weise die gesamte Ayurveda- Arbeit und hilft außerdem dabei, den in der Schulmedizin oft beklagten bürokratischen Aufwand weitgehend zu vermeiden. Das entlastet sowohl den Ayurvedaarzt, als auch den Patienten und schafft damit die Möglichkeit, daß man sich gang aufs jeweils Wesentliche konzentrieren kann: Nämlich auf die gründliche Analyse und eine darauf aufbauende, typengerechte Behandlung. * * * 7.2 Eine komplette ayurvedische Behandlungseinheit besteht bei uns in der AYURVEDA-Onlinepraxis aus zwölf Diagnose- und Behandlungsschritten. Schauen Sie sich dazu folgendes Schaubild an:
Einzelne Definitionen
* * * 7.3 Angesichts der überaus preiswerten, ayurvedischen Pflanzenpräparate (deren Wirksamkeit wissenschaftlich auch bei zahlreichen Anwendungen überzeugend nachgewiesen wurde), lassen sich ayurvedische, komplementärmedizinische Anwendungen durchaus sinnvoll und kostensparend durchführen. 7.3.1 Einerseits: Erfahrungen: Es gibt beispielsweise empirisch bewährte Ayurveda- Therapieformen gegen Hypertonie (Bluthochdruck), Herz- Rhythmusstörungen (Extrasystolen etc.) oder auch gegen Schlaf- und Schmerzprobleme. Diese haben sich langfristig in definierten Fällen öfter sogar als effektiver erwiesen, als alle zuvor eingesetzten, schulmedizinischen Tablettenlösungen. Zahlreiche Fälle wurden nach diversen Dokumentationen international bekannt. 7.3.2 Andererseits... ...kommt auch das traditionelle Medizinsystem des Ayurveda an seine Grenzen, wenn es z. B. um die akute Notfallmedizin bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Frakturbrüchen, Bänderrissen oder auch akuten, sehr geräteintensiven, operativen Notfällen und erforderlichen Not- Eingriffen geht. 7.4 Als ein starker und nachhaltiger Therapiepartner erweist sich die Ayurvedamedizin dann aber wieder bei der postoperativen Nachsorge sowie als effektives Behandlungssmedium in jeder Rekonvaleszenz- Phase. Die traditionelle Ayurveda- Medizin ist aber auch bei chronischen, postoperativen Leiden (oder auch Suchtverhalten) und für die natürliche Regulation im Organismus erfolgreich einsetzbar und bei schulmedizinisch undefinierten Indikationen oft sehr viel wirksamer und langfristig nachhaltiger. * * * | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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8.0 | Was hat die alte Ayurveda- Medizin heute noch zu bieten? 8.1 Die Basisarbeit der Ayurvedaärzte besteht darin, daß sie ihre Patienten mit sinnvollen Therapien und angemessenen Therapieschritten zu einer harmonischen, verbesserten gesamten Gesundheit und Lebensausgangsbasis führen und persönlich begleiten. Bei jeder Behandlung bekommt jeder Patient zusätzlich auch noch wertvolles, praktisches Basiswissen für die eigene, angemessenen Körperbehandlung gezeigt und vermittelt. 8.2 Zeitbeschränkungen bei der persönlichen Betreuung gibt es in der Ayurvedamedizin nicht, weil auf der Basis eines angemessenen Stundenhonorars mit dem Patienten zusammengearbeitet wird. 8.3 Die Grunderkenntnis, daß sich ein aus der Harmonie gefallener, kranker Organismus selbst am besten zu heilen vermag, wenn ihm dabei naturbezogen, geistig, psychisch und physisch sinnvoll geholfen wird, ist dabei einer der wichtigsten ayurvedischen Prinzipien. Darauf basieren alle Ziele der Ayurveda- Anwendungen bzw. Therapieformen. 8.4 Bei Verwendung von Augenmaß und Erfahrung können ayurvedische Therapieansätze bedarfsweise - in zuvor klar definierten Fällen - sogar parallel mit schulmedizinischen Therapieschritten sinnvoll kombiniert werden. * * * | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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9.0 | Ayurvedische Empirik und med. Erfolgsbestätigungen 9.1 In nachgewiesenen Einzelfällen konnten mit individuell abgestimmten Ayuvedabehandlungen langjährig bestehende Abhängigkeiten von bestimmten Tabletten (z. B. bei Diabetes, Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, div. Entzündungslagen (innen und außen) erfolgreich beseitigt werden. Die uneingeschränkte, konsequente Mitarbeit und der Wille eines Patienten, die Gesundheitsprobleme in Eigenverantwortung selbst aktiv lösen zu wollen, waren dabei eine Voraussetzung, die schlussendlich mit zum Erfolg führte. * * * | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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© Alle Kopier- und Veröffentlichungsrechte sind Eigentum der Fa. ĀCĀRYA Schweiz Letzte Bearbeitung dieser Seite am Montag, 20. Februar 2012 11:10:44 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||